Häufig gestellte Frage

FAQ

Potenzialinduzierte Degradation (PID) ist ein Phänomen, das sich auf die Ionen einer Solarzelle auswirkt und zu einer Verschlechterung der Ausgangsleistung dieser Zelle führt. PID kann die Ausgangsleistung eines Photovoltaikmoduls (PV) innerhalb des ersten Betriebsjahres erheblich reduzieren, wobei die Leistungsverluste auf Modulebene in den ersten 18 Monaten bis zu 70 % betragen können. Diese Verluste auf Modulebene können schnell fortschreiten und so schwerwiegend werden, dass sie die Leistung eines gesamten Systems beeinträchtigen.

Anti-PID-Methode für Delta-Wechselrichter

  • Betriebszeiten und -bedingungen: Während der Nacht und ohne vorhandenen Gleichstrom
  • Implementierte Methode: Es besteht eine parasitäre Kapazität zwischen einem PV-Modul und dem Erdungsknoten. Wenn nach Sonnenuntergang kein Gleichstrom vorhanden ist, wird die Anti-PID-Funktion nach 30 Minuten gestartet. Der Wechselrichter liefert einen geringen Strom zum Laden parasitärer Kapazität zwischen dem negativen Knoten eines PV-Moduls und dem Erdungsknoten, ,um ein positives Potenzialzu erhöhen. Dies hilft bei der Umkehr des Polarisationseffekts, der während des Betriebs aufgetreten ist. Dies kann bei der schnelleren Wiederherstellung des von PID betroffenen PV-Arrays helfen.
  • Bitte wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Solarmoduls, um weitere Informationen über die Dauer und die Kriterien für die Durchführung dieser Funktion zu erhalten.
  • Delta-Wechselrichter-Modelle mit Anti-PID:  M15A_220, M20A_220, M30A_230, M50A_260, M70A_260, M125HV, M250HV
  • Pro EL steht für Pro Electroluminescence Imaging, eine Methode zur routinemäßigen Inspektion von PV-Anlagen vor Ort, die es EPC- und O&M-Unternehmen ermöglicht, defekte Solarmodule zu erkennen, die eine Verschlechterung der Stromerzeugungsleistung verursachen.
  • EL-Imaging basiert auf dem gleichen Prinzip wie eine LED.  Es versorgt in einer dunklen Umgebung das PV-Modul mit einem Gleichstrom und misst die Fotoemission mithilfe einer EL-Kamera.  
  • Die Wellenlänge der Fotoemission verschiedener Solarzellen hängt von ihrer Energie-Bandlücke ab.
  • Beispiel: Die Wellenlänge der Fotoemission von kristallinem Silizium (c-Si) liegt zwischen 950 nm und 1250 nm (nahe Infrarot).

Mit einer CCD-Kamera und aktiviertem EL-Modus kann die von der Kamera aufgezeichnete Lichtemission der Module auf defekte Module hinweisen, die die Energieleistung verringern.

  • Der Pro EL-Modus ist in die Wechselrichtermodelle M125HV und M250HV integriert.

Vorteile des Pro EL-Modus in M125HV und M250HV

  • Kein Gleichstromnetzteil erforderlich
  • Kein Wechsel der Gleichstromverkabelung nötig
  • Ein Klick zum Aktivieren der Funktion während des Tages
  • Liefert Gleichstrom an bis zu 20 Stränge gleichzeitig
  • Spart Inspektionszeit und -kosten

PV-Lichtbogenfehler resultieren aus einem Verlust des beabsichtigten Durchgangs eines Leiters.  Wenn ein Leiter unterbrochen wird und einen Funken bildet, erzeugt dieser Licht und eine große Wärmemenge, die zu Bränden und Sachschäden führen kann.

Zu den Ursachen von Lichtbogenfehlern gehören:

  • Beschädigte, gequetschte oder abgescheuerte Leiter
  • Lose oder getrennte Verbindungen oder Anschlüsse
  • Gerissene oder korrodierte Lötstellen in Modulen oder anderen Komponenten

Die Wechselrichter von Delta schalten sich automatisch ab, wenn ein Lichtbogenfehler auftritt, wodurch Brände und Sachschäden in der PV-Anlage vermieden werden.

Gemäß UL1699B beträgt die Auslösezeit des Wechselrichters weniger als 2,5 Sekunden, nachdem die Lichtbogenbildung erkannt wurde. Dies kann je nach Situation schneller geschehen.

Die Wechselrichtermodelle von Delta mit Lichtbogenfehler-Erkennungsfunktion umfassen: M15A_220, M20A_220, M30A_230, M50A_260, M70_260, M100A_280, M250HV.

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